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August 2009

Der Neubau der Untertürkheimer Kurve

Bei laufendem Spielbetrieb der Saison 2009/2010 wurde die neue Untertürkheimer Kurve gebaut.

 
Anfang August wurde der Generalunternehmer für die Errichtung der Untertürkheimer Kurve, die BAM Deutschland AG, mit der Realisierung des Projekts beauftragt und das definierte Baufeld übergeben.

Als Erstes wurde, da ja sogleich der Spielbetrieb in der Arena wieder aufgenommen werden sollte, ein Bauzaun Richtung des Spielfeldes errichtet. Außerdem steht an der Mercedesstraße inzwischen ein Bürogebäude aus Containerelementen, in dem die Projektsteuerer der BAM AG Einzug hielten. Von dort wurde auch die parallel verlaufende Einrichtung der Baustelle koordiniert.

9.000 Kubikmeter Beton und 1.500 Tonnen Stahl

Insgesamt wurden für den Stadionteil im Bereich der Untertürkheimer Kurve 720 Tribünenfertigteile versetzt. Ein Standard-Fertigteil bestand aus drei Tribünenstufen in einer Breite von rund 7,40 m und bietet im Endausbau 40 Personen ihren Sitzplatz. Das Gewicht betrug ca. 10,7 Tonnen, wobei in einem Tribünen-Teilstück rund 1,1 Tonnen Bewehrungsstahl verarbeitet wurden.

Der Neubau der Untertürkheimer Kurve im Zeitraffer

Die neue Tribüne und die Sporthalle stehen auf insgesamt 180 Pfählen die im Erdreich verankert sind
Sie reichen bis weit in den Boden, durchdringen aber nicht den sogenannten Gipskeuper, der den Untergrund von den Mineralquellen trennt. In den Baubereichen, in denen die Bodenplatte nicht auf Pfählen gegründet wurde, wurden Fundamentstreifen realisiert, die bis zum Neckarkies herab reichen.

40 Lastwagen fuhren täglich die Baustelle in der Mercedes-Benz Arena an und brachten vor allem Beton und Stahl. So wurden für die neue Untertürkheimer Kurve und die Sporthalle rund 9.000 Kubikmeter Beton verarbeitet und rund 1.500 Tonnen Stahl eingebaut.