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15. August 2009

Heimspielstart auf der "Baustelle" Mercedes-Benz Arena

Am 15. August 2009 wurde mit dem zweiten Bundesligaspieltag der Saison 2009/2010 VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg der Spielbetrieb in der Mercedes-Benz Arena wieder aufgenommen.

 
Am Samstag, 15. August, wurde das erste Heimspiel des VfB Stuttgart im baden-württembergischen Derby gegen den SC Freiburg auf der "Baustelle" Mercedes-Benz Arena angepfiffen.

Die erste Bauphase mit der Tieferlegung des Spielfeldes, der Erweiterungen im Bereich der Haupt- und Gegentribüne und dem Abbruch der Untertürkheimer Kurve war auch ein Wettlauf mit der Zeit gewesen, damit zum ersten Heimspiel des VfB der Bundesligasaison 2009/2010 alles fertig war. Insgesamt beliefen sich die Kosten für den ersten Bauabschnitt auf rund 5,6 Mio. €.
Zwischen Haupt- und Gegentribüne klaffte in Richtung Untertürkheim eine große Lücke – und das hat Auswirkungen. So verringert sich die Kapazität bis zur Fertigstellung der neuen Arena in der Saison 2010/2011 auf rund 42.300 Fans. In dieser Form glich die Mercedes-Benz Arena quasi einem Amphitheater.

8.300 Quadratmeter bestes Grün

Die spezielle Sportrasenmischung für die Mercedes-Benz Arena kam vom renommierten Fertigrasen-Zuchtbetrieb der Gebr. Peiffer, der viele Stadien in Deutschland und Europa ausstattet. Insgesamt wurden 8.300 Quadratmeter nach Stuttgart geliefert. Der Rasen ist ein "Frischprodukt" und so hatten am Tag der Verlegung bereits um 04.00 Uhr morgens die Erntearbeiten begonnen.

Anschließend wurden die Rasenlieferungen auf mehreren Lastwagen verladen und über rund 450 Kilometer von Willich in Nordrhein-Westfalen nach Stuttgart transportiert. Mit einem zwölfköpfigen Team wurde der Rasen vor Ort verlegt. Bei dem Rasen handelt es sich um eine sogenannte Dicksodentechnik, er ist rund 40 Millimeter dick und wird quasi mit dem Anzuchtboden angeliefert. So kann er fugenlos verlegt werden und ist eigentlich sofort bespielbar.

Nachdem die VfB Profis eine Tag zuvor bereits auf dem neu verlegten Rasen trainiert hatten, konnten sie das baden-württembergische Derby gegen den Sportclub aus Freiburg souverän mit 4:2 für sich entscheiden.